Trichterzinken


Wieder mal angeregt durch die Beschreibung bei Herrn Spannagel im "Der Möbelbau", bin ich auf die Trichterzinken gekommen.

Schon beim Lesen war mir klar, das muß ich versuchen. Ein Werkstück, bei dem es kaum rechte Winkel gibt ist für einen Hobbyholzwerker eine richtige Herausforderung. Inzwischen weiss ich, dass so mancher Tischlergeselle oder auch Meister daran verzweifelt ist.

Um weitere Informationen zu bekommen, habe ich einige Bücher gewälzt, ich habe jedoch keine brauchbare Anleitung für einen Laien gefunden.
Das Internet hilft in solchen Fällen weiter. Unter dem Suchbegriff "Trichterzinken" habe ich diese Seiten gefunden:
http://www.caro-keilig.de/gal_trichterzinken.html
http://www.schreiner-seiten.de/index.htm
Auf der Seite von Matthias Keilig gibt es eine prima Arbeitsanleitung, die ich sofort begriffen habe und für meinen 1. Versuch in etwas abgewandelter Form genutz habe. Parallel dazu habe ich immer auf der Seite vom Volker Scharfe nachgeschaut; das habe ich übrigens auch schon bei den Holzverbindungen meiner anderen Projekte getan.



1. Versuch


Es ist ein Trichter geworden, aber leider pfeift der Wind durch die meisten Ecken.
Ich glaube es liegt nur daran, dass ich beim Anreissen und Übertragen Fehler gemacht habe. Das Sägen und Stemmen hat mir keine grossen Probleme bereitet.





Inzwischen ist mir bekannt worauf es ankommt. Beim nächsten Versuch werde ich die einzelnen Schritte dokumentieren.
Wenn ich dann der Meinung bin, dass ich es gepackt habe, baue ich den Papierkorb aus dem Spannagel.




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Autor: Eckhard Pohlmann
Letzte Änderung: 11.05.2003