Rahmenverbindungen

Nachdem ich mich intensiv mit Zinken und Schwalben beschäftigt habe, wie z.B. bei der Herstellung des Werkzeugkastens , sollten nun die Rahmenverbindungen an die Reihe kommen.
Eine Kiefernholzleiste mit dem Querschnitt 37 x 18 mm habe ich auf 6 Stück je 30 cm abgelängt, um einen Rahmen mit Kreuz herzustellen.



Jede Verbindung der einzelnen Leistenenden sollte von einer andern Art sein. Das Buch Holzverbindungen von Jackson/Day diente mir dabei als Vorlage.



So sieht der fertige Rahmen aus.



Dies ist die Rückseite des Rahmens.


Nachfolgen zeige ich jede Verbindung, beginnend mit der Ecke rechts oben.



Ecküberblattung auf Gehrung:
Eine einfache Verbindung für eine Rahmenkonstruktion. Da sie ihre Stabilität nur durch das Verleimen erhält, kann eine Verstäekung durch einen Dübel erreicht werden.


Einzinker:
Diese Verbindung gehört zu den T-Überblattungen. Durch den Schwalbenschwanz wird die Stabilität erhöht.


Bügelzapfeneckverbindung:
Diese Verbindungen, bestehend aus Zapfen und Schlitz, eignen sich gut für leichte Rahmen.


Durchgestemmte Schlitz- und Zapfenverbindung:
Auch diese Verbindungen, bestehend aus Zapfen und Schlitz, jedoch als T-Verbindung.
Den Schlitz habe ich mit einem Lochbeitel hergestellt.




Bügelzapfeneckverbindung auf Gehrung:
Diese Verbindung wird wie die Bügelzapfenverbindung hergestellt, hat aber den Vorteil, dass man nur an einer Seite das Hirnholz sieht.

T-Überblattung:
Die T-Überblattung ist eine Kombination aus Kreuz- und Ecküberblattung, die sich als Zwischenstütze für Rahmenkonstruktionen eignen.

Ecküberblattung:
Diese Verbindung wird hergestellt wie die bereits beschriebene Verbindung der rechten Ecke.


Bügelzapfen-T-Verbindung:
Auch diese Verbindung dient als Zwischenstütze, besteht aber aus Schlitz und Zapfen, was zur größeren Festigkeit beiträgt.


Kreuzüberblattung:
Bei dieser Kreuzverbindung werden beide Teile identisch hergestellt, jedoch spiegelbildlich angeordnet.





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